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25. Oktober 2025  (aktualisiert am 25. Oktober 2025)

Innendämmung mit Putz

von  Fachredaktion für energetisches Sanieren | 5 Min. Lesezeit | #Innendämmung  #Putz  #akurit  #TRI-O-THERM  #Dämmputze 
Straße die durch eine bunte Altstadt führt
Energie, die einem Gebäude als Heizwärme zugeführt wird, wird langsam an die kalte Außenluft wieder abgegeben. Dies geschieht über den Austausch von warmer und kalter Luft über undichte Stellen wie Ritzen oder Fugen. Zu einem größeren Teil jedoch über die Wärmeleitung der Bauteile Außenwand, Dach, Fenster und Türen.

Mittels Wärmedämmung können Gebäude ertüchtigt und energetische Verluste deutlich reduziert werden. Außenwände sind in der Regel flächenmäßig der größte Anteil der Gebäudehülle und tragen am meisten zur Energieeinsparung bei.

Kann eine Außendämmung durch z.B. eine denkmalgeschützte oder erhaltenswerte Fassade nicht umgesetzt werden, kommt nur die Innen¬dämmung des Gebäudes in Frage. Bei richtiger Planung und Umsetzung kann hier ebenfalls ein hoher Anteil der Energiekosten eingespart werden.
Handwerker verteilt braune Masse mit einem Schlauch an der Wand
Für die Innendämmung stehen Dämmputze oder Plattenwerkstoffe zur Verfügung. Plattenwerkstoffe werden derzeit favorisiert, haben aber einen entscheidenden Nachteil: Sie können sich dem Untergrund oder vorhandenen Formen nicht anpassen und müssen zugeschnitten werden. Dämmputze hingegen sind überaus flexibel in der Anwendung und passen sich jeder Situation an.

Sie werden direkt auf den Untergrund gespritzt und gehen eine feste Bindung ein, gefährliche Hohlstellen in denen Tauwasser auftreten kann, entstehen erst gar nicht.

Du bist auf der Suche nach einer Lösung für Dein Haus und möchtest wissen, ob das passt? Erfahre mehr dazu und über die Möglichkeiten staatlicher Unterstützung bei DEIN FÖRDERMITTLER.

Dämmputze – die bessere Innendämmung

Die beiden Dämmputzsysteme TRI-O-THERM S und TRI-O-THERM L sind mineralisch, nicht brennbar und zeichnen sich durch niedrige Wärmeleitzahlen aus:

  • TRI-O-THERM S = λD 0,053 W/mK
  • TRI-O-THERM L = λD 0,048 W/mK

Beide sind für eine Vielzahl verschiedener Untergründe, Mauerwerksarten und Einsatzgebiete geeignet:

  • als energetische Optimierung für hoch wärmedämmendes Mauerwerk im Außenbereich eines Neubaus
  • als Innendämmung im Gebäudebestand

Dank eines sehr guten Verhältnisses von Biegezug- zu Druckfestigkeit zeigen beide TRI-O-THERM Putze eine ausgeprägte Entkoppelung gegenüber Spannungen, die aus dem Baukörper in die Putzlage eingetragen werden.

Handwerker verstreicht braune Masse mit einem Richtscheit an der Wand
Wand mit brauner Masse als Untergrund in einem Rohbau

Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich im System mit den darauf abgestimmten Komponenten Grundierung, Armierungsputz mit Gewebeeinlage, Oberputz und Farbanstrich. Die Endputzdicke von TRI-O-THERM S kann zwischen 20 und 180 mm, TRI-O-THERM L zwischen 30 und 160 mm liegen, je nach gewünschter und notwendiger Dämmwirkung. Die erforderliche Putzdicke wird vom Planer durch eine U-Wert-Berechnung oder in anspruchsvollen Fällen durch eine WUFI®-Berechnung ermittelt. (WUFI = Wärme und Feuchte instationär – ein Simulationsprogramm zur Berechnung des gekoppelten Wärme- und Feuchtetransports in Bauteilen. Es dient zur rechnerischen Untersuchung des Wärme- und Feuchtehaushalts bewitterter Bauteile, Quelle: Wikipedia)

Straße die durch eine bunte Altstadt führt

Mit der richtigen Innendämmung und dem passenden Putzsystem schaffst Du ein gesundes Wohnklima, schützt die Bausubstanz und erhältst den Charakter Deines Hauses – innen wie außen.

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Obgleich die neusten Trends und Tipps aus der Branche oder Informationen über förderungsfähige Maßnahmen – die Fachredaktion für energetisches Bauen ist Dein Ansprechpartner von A bis Z. Der Zusammenschluss aus den drei Spezialisierungssystemen Bauen+ Modernisieren, Fenster Türen Tore und Holzbau sorgt für eine umfangreiche Abdeckung der energetischen, gewerksübergreifenden Arbeiten an Deinem Haus.

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