Am 15. Januar 2026 durften wir eine hochkarätige politische Delegation an unserem Standort in Heide begrüßen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der gemeinsame Austausch zu zentralen Entwicklungs- und Zukunftsthemen für die Region Westküste.
Zu Gast waren Julia Carstens und Susanne Henckel, Staatssekretärinnen im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Dr. Frederik Hogrefe und Dr. E. Schulz aus dem Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport, Thorben Schütt, Landrat des Kreises Dithmarschen sowie Andreas Hein, Fachsprecher für Energie-, Industrie- und Ansiedlung.
Zentrale Themen des Austauschs
Regionale Wertschöpfung bei Großprojekten
Lokale Unternehmen an der Westküste sind – insbesondere im Verbund – leistungsfähig genug, um auch Großprojekte erfolgreich umzusetzen. Dies konnte bereits bei Projekten wie Northvolt (zunächst im Bereich der Tiefbauarbeiten) oder beim Deichausbau unter Beweis gestellt werden. Das vorhandene regionale Potenzial bietet die Chance, bei zukünftigen Vorhaben noch stärker auf lokale Wertschöpfung zu setzen.
Technische Innovationen in der Logistik
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf digitalen und technischen Innovationen. Gemeinsam mit EyeSpec arbeiten wir an einem automatisierten System zur Erfassung von Ladungen auf offenen LKW. Bereits bei der Beladung erfolgt ein automatischer Abgleich mit dem jeweiligen Lieferschein. Abweichungen können unmittelbar erkannt und korrigiert werden, was zu vollständigeren Lieferungen, effizienteren Prozessen und einer höheren Kundenzufriedenheit beiträgt.
Rücknahme-, Recycling- und ReUse-Konzepte
Wir sind bereit für klimaneutrale Projekte: Durch die Entwicklung und Umsetzung von Rücknahme-, Recycling- & ReUse-Konzepten können wir klimaneutralere Baustoffe liefern. Bei DeFries und im Betonsteinwerk konnten wir bereits nennenswerte Projekte umsetzen. Zuletzt hat die WTSH ein spannendes Projekt gefördert. Kreislaufwirtschaft ist für uns ein zentraler Baustein einer nachhaltigeren Bauwirtschaft und wird konsequent weiterentwickelt.
Dialog als Grundlage für regionale Entwicklung
Der direkte Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft ist entscheidend, um Innovation, Nachhaltigkeit und regionale Stärke gemeinsam voranzubringen. Der Besuch bot eine wertvolle Gelegenheit, praxisnahe Einblicke zu geben und gemeinsame Perspektiven für die Weiterentwicklung der Region zu diskutieren.
Von Unternehmensseite nahmen Frank Schröder, Hannes Jensen, Lars Hagemann und Steffen Neelsen am Austausch teil.