Kritische Fliesenuntergründe
Nicht nur in der Sanierung, sondern auch im Neubau kann es vorkommen, dass eine Fliesenverlegung auch auf kritischen Untergründen zum Tragen kommt. Und auch hier gilt die Faustregel: "Je besser die Basis, desto besser - und langlebiger - ist das Ergebnis!"
Entkoppeln von keramischen Belägen
Grundsätzlich können wir zwischen genormten und nicht genormten Untergründen unterscheiden. Beispielhaft für genormte Untergründe soll hier der klassische Estrich stehen. Aber wir alle kennen aus der Sanierung auch die nicht genormten Untergründe – allen voran beispielsweise alte Holzdielenböden.

Es gibt verschiedenste Gründe für die Entkoppelung von keramischen Belägen. Dies kann neben der Rissüberbrückung auch die benötigte Trittschalldämmung sein. Aber auch eine mögliche Bauzeitverkürzung soll hier erwähnt werden.
Technisch gesehen, haben wir drei Möglichkeiten der Entkopplung. Neben der lose aufgelegten Entkopplung finden wir im Bereich der bahnenförmigen Entkopplung auch die verklebte Variante. Als dritte Möglichkeit lassen sich entkoppelnde Schichten – beispielsweise durch mineralischen Dichtschlämmen wie unser PCI Seccoral 2K Rapid – aufbringen.
Funktionsweise von Entkopplungsmatten

Kräfte, verursacht durch Temperaturausdehnung des Oberbelages oder Schwund des Untergrundes, werden nicht übertragen und können somit keinen Schaden anstellen.
Auch beigerissenen Estrichen können Entkoppelungssysteme eine technische Problemlösung sein.
Ausgleichen, Verstärken oder austauschen

Besonders bei der Verlegung von immer beliebteren Großformaten ist die Untergrundvorbereitung wichtig – hier ist die Egalisierung von grundlegender Bedeutung.