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Christian Singelmann, Geschäftsführer C.G. Christiansen

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Christian Singelmann, Geschäftsführer 

 

1868 bis heute – die Wurzeln unseres Unternehmens liegen in der Husumer Großstraße

 

C.G. in Mildstedt

 

C.G. Christiansen in Wyk auf Föhr

 

Unser Standort in Tinnum auf Sylt

19. Jahrhundert
Die Anfänge

Im Jahr 1868 gründete Carl Georg Christiansen in Husum eine Holzhandlung. Adresse: Großstraße 11. Zu dieser Zeit stellten Tischlereien und Zimmereien die Hauptkundschaft eines Holzhändlers. Das Holz wurde fast ausschließlich aus den skandinavischen Ländern importiert, vornehmlich aus Schweden und Finnland.
 
Die Christiansens waren eine alte Husumer Familie. Sehr viel ist über deren Zeit nicht überliefert. Das liegt daran, dass die Firma später den Besitzer wechselte und ein Großbrand die meisten Unterlagen vernichtete.  

1924 bis 1945
Die Wirtschaftskrise

1924, als die zweite Generation in der Person von Carl Christiansen die Firmengeschicke leitete, bekam die Holzhandlung durch einen Anstoß von außen einen ganz unerwarteten unternehmerischen Impuls. Ein Teilhaber stieg ein, der die Zukunft der Firma entscheidend bestimmen sollte: Hans Wilhelm Gerhard Singelmann.
 
Dieser Mann war eine außerordentlich interessante Persönlichkeit. 1912 wanderte er nach Chile aus. Auf der Seereise nach Südamerika machte er in London Station und heiratete dort seine Frau Violet. In Chile wurde Singelmann Gesellschafter einer Reederei und einer Bergwerksgesellschaft. In Antofagasta, wo die Familie lebte, kamen die Kinder Nora und Hans jr. zur Welt.
 
Die Wirtschaftskrise nach dem Ersten Weltkrieg traf auch Chile hart. Singelmanns Unternehmungen wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die unsichere Zukunft bewog ihn, nach Deutschland zurückzukehren.
 
Hans H. Wilhelm Singelmann war gelernter Bankkaufmann. Zurück in der Heimat nahm er deshalb zunächst eine Stellung als Sparkassenangestellter in Oldesloe an. Der Unternehmer in ihm ließ ihn aber nicht ruhen und so suchte er nach einer Möglichkeit, sich an einem Unternehmen zu beteiligen und es später vielleicht auch zu übernehmen.

Auf dem Hamburger Hauptbahnhof kam es dann zu einer schicksalhaften Begegnung. Singelmann traf einen Holzkaufmann, der ihm von einer solchen Möglichkeit in Husum berichtete, nämlich bei der Firma C. G. Christiansen. Er nahm Kontakt auf und es kam zu einer Einigung: die Husumer Holzhandlung hatte also ihren Teilhaber – mit ganz besonderem unternehmerischen Format.
 
Es war eine naheliegende Entscheidung, dass Carl Christiansen seine Anteile an Hans Wilhelm Gerhard Wilhelm Singelmann verkaufte, als eine fehlende Nachkommenschaft die Zukunftsfrage für das Unternehmen stellte. So ging 1930 die Firma in den Besitz der Familie Singelmann über. 
 
Für damalige Verhältnisse mag dieser Schritt sehr ungewöhnlich gewesen sein. Hans  W.G.Singelmann war ja kein gelernter Holzkaufmann, von dem Geschäft, mit dem die Firma ihr Geld verdiente, wußte er nicht viel. Dafür war er aber ein außergewöhnlich guter Geschäftsmann und er besaß das Geschick, sich mit den richtigen Mitarbeitern zu umgeben.
 
Carl Christiansen hatte in den letzten Jahren vor der Geschäftsübergabe in der Großstraße ein Sägewerk gebaut. Diese Entscheidung mußte bald korrigiert werden. Auf dem Firmengelände in der Innenstadt hatte das Sägewerk zu wenig Platz. Hans  Wilhelm G. Singelmann siedelte es an die Ladestraße am Güterbahnhof aus.
 
Das Unternehmen entwickelte sich bis zum Zweiten Weltkrieg gut. Dann aber erzwang eine rigorose Kriegswirtschaft die üblichen Überlebensmaßnahmen. Wie in anderen Unternehmen auch galt es nun, geschickt zu organisieren, zu tauschen, zu improvisieren.
 
In diesen Zeiten fiel es schwer, wenigstens den Bestand zu sichern. Die Männer wurden zum Militär eingezogen, Fahrzeuge und Material konfisziert. Der langjährige Fahrer der Firma, Heinrich Sander, mußte mit dem ersten Lastwagen des Unternehmens in den Krieg. Sein Fahrzeug wurde schließlich bei einem Bombenangriff in der Nähe von Königsberg zerstört. Heinrich Sander überlebte glücklich und blieb insgesamt 45 Jahre als Fahrer bei C. G. Christiansen.

1945 bis 1962
Das Kriegsende

Es war mehr als ein glücklicher Zufall, dass der Husumer Stadtkommandant das Wohnhaus der Familie Singelmann für sich requirierte. Hans H. Wilhelm Singelmann sprach durch seine Auslandstätigkeiten perfekt englisch und seine Frau war schließlich Engländerin. 
 
Alles, was die englische Garnison einzulagern hatte, ob es zum Sortiment der Firma gehörte oder nicht, wurde nun bei C. G. Christiansen konzentriert und über Bezugsscheine ausgegeben. Neben Holz lagerten Öfen, Stahl, Reifen, Benzin und Baustoffe. Dieses bunte Sortiment hinterließen die Engländer am Ende der Besatzungszeit. Es war der Anfang des Baustoffhandels bei C. G. Christiansen.

Inzwischen war Hans Singelmann jr. aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekommen. Als ausgebildeter Holzkaufmann half er seinem Vater beim Wiederaufbau der Firma. Nach der Währungsreform 1948 entwickelte sich das Unternehmen zügig und der Mitarbeiterstamm wuchs.  

Hans H. Wilhelm Singelmann übertrug dem Junior mehr und mehr die Verantwortung. 1956 überschrieb er dem Sohn die Firma ganz. Die zweite Generation Singelmann hatte das Ruder in die Hand genommen. 
 
Die Epoche des Unternehmens, die von Hans Singelmann jr. geprägt wurde, war eine Zeit rastloser unternehmerischer Aktivitäten: Erweiterung des Betriebsgeländes an der Großstraße, Ausbau des Hobelwerks, Anschaffung modernen technischen Geräts, Erweiterung auch des Sägewerksgeländes und Lagers am Güterbahnhof. C. G. Christiansen begann, seine Firmenfahrzeuge in den Husumer Stadtfarben blau-gelb lackieren zu lassen – das Markenzeichen, das bis heute mit Stolz geführt wird. Es ging rasant aufwärts.

   

1962 bis heute
Rückschläge machten C.G. nur stärker

Am 5. August 1962 brach dann aber eine Katastrophe über die Firma herein. Ein Großfeuer im Betriebskomplex an der Großstraße vernichtete mehr als die Hälfte der Gebäude und Vorräte, die Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen, Geschäftspapiere ... 
 
Schlimmer noch. Sechs Wochen später, nachdem hektisch Fahrzeuge und Ware eingekauft und Räume notdürftig in Stand gesetzt worden waren, stand die Firma wieder in Flammen. Ein Brandstifter wollte das Unternehmen vernichten und riskierte dabei in Husums Innenstadt ein Inferno. Hans Singelmann ließ sich nicht unterkriegen und machte aus der Katastrophe einen hoffnungsvollen Neubeginn. Er zog aus der Enge der Husumer Innenstadt und baute in Mildstedt einen Holz- und Baustoffhandel nach modernsten Gesichtspunkten auf. 
 
Großzügige Hallen- und Lagerflächen erleichterten schon damals die fachgerechte und kundenbezogene Warenpräsentation und die Warenpflege, der Umschlag konnte zügig abgewickelt werden. Auch hier in Mildstedt entstand ein neues Hobelwerk mit Maschinen, die den Bränden zum Opfer gefallene mehr als ersetzen sollten. Im neuen Verwaltungsgebäude war nun viel Platz für Mitarbeiter und Kunden.

Hans H. Wilhelm Singelmann hat den Wiederaufbau noch erleben dürfen. 1968 starb der Senior im Alter von 86 Jahren. Da hatte sich aber schon die dritte Familiengeneration zu Wort gemeldet. Hans Singelmann jr. hatte vier Kinder, von denen sich zwei Söhne, Peter und Ove, entschieden, die Branche zu erlernen und später in das Unternehmen des Vaters einzusteigen. 
 
Peter leitete nach seiner Ausbildung 1967 die erste, neueröffnete Niederlassung von C. G. Christiansen in Tinnum auf Sylt. Als Hans Singelmann 1968 in Wyk auf Föhr eine kleine Holz- und Kohlenhandlung erwarb, um sie in eine weitere C. G. Christiansen-Filiale umzuwandeln, übernahm Sohn Peter auch deren Leitung. 
 
Die Niederlassung auf Sylt platzte schnell aus allen Nähten. Aus einer Spezial-Baustoffhandlung erwuchs der Bedarf an Holz und Baustoffen aller Art. Es wurde also ein neuer Betriebskomplex errichtet und bezogen – fast zum gleichen Zeitpunkt, als es galt, die bestehende Filiale eines Holzhändlerkollegen in Lunden zu übernehmen. 
 
Es war eine enorme Entwicklung, und der Hauptbetrieb in Mildstedt hatte die Hauptlast zu tragen: Vor allem für die Inselfilialen mußte er Logistik und Verwaltung mit übernehmen. Die entsprechend große Lagerhaltung erforderte eine Erweiterung der Betriebsfläche auf 55000 Quadratmeter (fast das Doppelte des ursprünglichen Areals). Die achte Lagerhalle wurde gebaut.

Mit der raschen Expansion stieg auch die Zahl der Mitarbeiter. Als ein langjähriger Prokurist des Hauses ausschied, rief Hans Singelmann seinen Sohn Ove in die Firma. Ove Singelmann hatte nach seiner Ausbildung den Wehrdienst geleistet und zwei unterschiedliche branchenbezogene Praktikumsjahre absolviert. Er löste nun seinen Bruder Peter auf Wyk ab und führte die Inselfiliale vier Jahre lang. 
 
1976 berief Hans Singelmann seine Söhne Peter und Ove offiziell in die Geschäftsführung und sie wurden Gesellschafter. Für einige Jahre führten die „Singelmänner“ das Unternehmen zu dritt. Dann aber ging Peter eigene Wege. Er fand immer größeres Interesse an der Entwicklung des Baumarktgeschehens (C.G. hatte 1982 in Niebüll den ersten und 1984 mit einem Branchenkollegen in Schleswig den zweiten Baumarkt errichtet, die beide nach dem Franchise-System der angeschlossenen Kooperation „hagebau“ konzipiert waren). Schließlich entschied Peter sich, aus dem Familienunternehmen auszuscheiden und sich ganz dem Baumarkt-Einzelhandel zu widmen. 
 
Seit 1986 ist Ove Singelmann Alleininhaber der Firma C. G. Christiansen. Er hat das Unternehmen in eine Dimension weiterentwickelt, die vorher nicht denkbar gewesen wäre. Mit zwei weitsichtigen Entscheidungen hat er C. G. Christiansen für die Zukunft fit gemacht: Die Filiale in Tinnum auf Sylt wurde großzügig umgebaut, erweitert und durch einen Baumarkt ergänzt. Zur gleichen Zeit erhielt der Mildstedter Hauptbetrieb im Rahmen eines gewaltigen Umbaus eine der modernsten Ausstellungen für Fliesen, Parkett, Holz, Fenster und Türen – eine Ausstellung, die an der Westküste ihresgleichen sucht. 
 
Hans Singelmann hat sich erst 1993 im Alter von 77 Jahren ganz zur Ruhe gesetzt. Bis zuletzt hat er Einkaufsaufgaben im Betrieb übernommen. Während seiner fast 50jährigen Schaffenszeit für das Haus C. G. Christiansen wurden ihm viele Ämter und Ehrenaufgaben übertragen – in verschiedenen Vorstandsverwendungen, als Beirat im Einkaufsverband, im sozialen und karitativen Bereich der Kommune. Über zwanzig Jahre lang war er ehren-amtlicher Arbeitsrichter, eine Tätigkeit, für die er mit einer der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik geehrt wurde.

Heute
Das erfolgreiche Familienunternehmen

Die Firma C. G. Christiansen beschäftigt heute über 120 Mitarbeiter. Mit mehr als 20 Lkw’s und Autokränen leistet „C. G.“, wie man das Unternehmen überall im Land nennt, einen hervorragenden Baustellenlieferservice und hat sich neben der Grundaufgabe, als Versorger vornehmlich in Nordfriesland und den angrenzenden Landesteilen zu arbeiten, als Spezialist im Bereich Tiefbau, trockener Innenausbau, Bedachung, Fliesen und Bauelemente entwickelt. Die große und umfassende Fliesenausstellung hat sich weit über den eigentlichen Einzugsbereich der Firma einen bedeutenden Ruf geschaffen und wird nun ergänzt durch eine große Holzausstellung, mit den Schwerpunkten: hochwertige Holzfußböden, Türen und Fenster. 
 
Das sehr stark auf den Handwerker ausgerichtete Unternehmen hat für dessen Bedarf einen Profifachmarkt entwickelt und im Jahre 2004 vergrößert neu aufgestellt. Hier findet sowohl der Profihandwerker als auch der Privatkunde handwerksgerechtes Profiwerkzeug, Beschläge, Bauchemie, Befestigungen und all die Zubehörartikel, die für die Sortimente, die bei C. G. Christiansen zu finden sind, benötigt werden.

Ove Singelmann rief im Jahre 2002 die vierte Generation Singelmann in die Firma. Sein Sohn Christian hatte die Ausbildung absolviert, Praktika geleistet und wurde dringend in der Filiale Tinnum/Sylt gebraucht. Ein Jahr später wechselte Sohn Christian nach Mildstedt und übernahm, nach dem Ausscheiden des langjährigen Prokuristen Heinz Peters einen Teil seiner Einkaufstätigkeiten und gleichzeitig die Verantwortung für die Filialen. Seine Tochter Stefanie Singelmann begann, ebenfalls nach erfolgter Ausbildung, 2-jähriger Tätigkeit im Ausbildungsbetrieb und anschließendem erfolgreichen Betriebswirtschaftsstudium, 2004 ihre Tätigkeit mit Schwerpunkt Marketing im Familienbetrieb. So ist auch die Nachfolge geregelt und gesichert. 
 
Mit 78.000 m² Lager-, Verkaufs- und Ausstellungsfläche an allen drei Standorten, ausgerüstet mit modernster IT-Technologie, neuen modernen Lagerhallen, aktuellen und ständig weiter entwickelten Ausstellungen ist das Unternehmen mit einer hervorragend ausgebildeten Verkaufsmannschaft, einem strengen Controlling und zukunftsorientiertem Management für den Markt, für die Region, für die Profi- und Privatkunden hervorragend aufgestellt.


MILDSTEDT Mildstedter Landstraße 3
25866 Mildstedt

Tel 0 48 41 / 777-0
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